Workshop am Schloss Richmond

Wie macht man Portraits?

Haben Sie schon einmal einen wildfremden Menschen gefragt, ob Sie ihn fotografieren dürfen?
Na bravo! - Wir nicht.
Deshalb wurde die Idee geboren, einen Portrait-Workshop durchzuführen.

Nach einigen Überredungsversuchen ließen sich im näheren Bekanntenkreis dann auch einige Modelle - unsere Versuchsopfer - finden. "Opfer" ist sicherlich richtig beschrieben, denn Sie hatten es wirklich nicht leicht: Wir scheuchten sie auf Bäume, ließen sie auf Steinamphoren balancieren und stundenlang in die Sonne blinzeln.

Schließlich wollten wir die ganze Bandbreite der mitgebrachten Utensilien nutzen. Es wurde experimentiert mit Aufhellblitzen, Folien und einer Blitzanlage. Auch bei den auf den Bildern ersichtlichen Accessoires wurde teilweise gaaaanz tief in die Mottenkiste gegriffen - von der orientalisch anmutenden Kopfbedeckung bis zum Brauthut war alles vorhanden.

Und am Ende des schönen gemeinsamen Nachmittages konnte jeder von uns mit dem Wissen nach Hause gehen, dass er wieder etwas dazugelernt hat und dass man viel öfter die Hemmschwelle überschreiten sollte, andere Menschen wegen eines Portraits anzusprechen.

               

 

                                                          

                 

       


 

Bei der vielen, vielen Arbeit darf man natürlich das leibliche Wohl nicht vergessen. Da es der Wettergott gut mit uns meinte - es war einer der wärmsten Tage des Jahres, konnten wir vor der herrlichen Kulisse des Schlosses Richmond ein riesiges Picknick veranstalten.

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